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Stadtmauer Müncheberg

Projekt:     Instandsetzung Stadtmauer Müncheberg 4. BA
Teilabschnitt 4/2 bis 4/6
Träger:    

Stadt Müncheberg

Bauzeit:    

2010-2011

 

Beschreibung    

Baubestand

Die mittelalterliche Stadtmauer von Müncheberg ist fast über die gesamte Länge von 1.800 m erhalten. Baubeginn war im Jahre 1319. Die Mauer besteht aus Feldsteinen und Kalkmörtel, ursprünglich 6-7 m hoch. Die zwei Stadttore wurden von je zwei Türmen flankiert, des weiteren gab es 27 Wiekhäuser.

Heute hat die Stadtmauer noch eine Höhe von 2-4 m mit einer Stärke von im Mittel 90 cm. Das Mauerwerk wurde aus Feldsteinen mit Größen von 15 bis 60 cm errichtet. Der Aufbau erfolgte als mehrschalige Konstruktion - die Außenschalen mit ihren Sichtflächen wurden sauber gemauert, der Zwischenraum mit Schutt, Ziegelresten, Feldsteinen und magerem Mörtel verfüllt.

 

An den horizontalen Abgleichen lassen sich wahrscheinlich die einzelnen Bauabschnitte ablesen, die jeweils zu Beginn des Winters oder bei Geldmangel oben eben geschlossen wurden. Diese Merkmale sollten in aufzumauernden Bereichen wieder aufgenommen werden.

Die später eingefügten Türdurchgänge erhielten aus Ziegeln gemauerte Leibungen. In der Sockelzone verbreitert sich der Wandquerschnitt als Bankett bis auf ca. 1 m tiefe.

 

Bewuchs

Die Stadtmauer war schwach bis stark bewachsen. Es fanden sich Gräser, Moose, Sträucher und Durchwurzelungen von angrenzenden Bäumen. Vor allem die Mauerkrone war von Gräsern bedeckt, was zu einer Lockerung des Gefüges führte und Niederschlagswasser Zugang zum Inneren des Mauerwerks ermöglichte. Teilweise war die Wand komplett von Efeu überwachsen.

 

Maßnahmen

Die Oberflächen wurden vom Bewuchs befreit und abgeflammt, bedrohliche Bäume wurden gefällt. In einzelnen Bereichen wurden seltene Flechtenarten festgestellt. Diese wurden in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis MOL am Mauerwerk belassen und der Bereich lediglich minimal bearbeitet.

 

Über die gesamte Länge der Mauerkrone wurde Material abgetragen und wieder aufgemauert , ergänzt durch zusätzlich angelieferte Feldsteine. Wo es möglich war (kleine Einzelflächen, raue Innenseiten), konnte der Hohlraum mit Mörtel verfüllt werden.

 

In der Stadtmauer befinden sich mehrere Türdurchgänge.

Das Leibungsmauerwerk aus roten Reichsformat-Ziegeln war stellenweise marode und bei den Arbeiten direkt neben den Durchgängen fehlten die Widerlager für die Stürze. Es wurde daher entschieden, die Öffnungen neu aufzumauern. Der Sockel der Leibungen wurde aus den widerstandsfähigeren Feldsteinen hergestellt, erst darauf folgte das Ziegelmauerwerk aus roten Vollziegeln im Reichsformat. Die Brettertüren wurden aus Kiefer nachgebaut und mit einem Leinöl-Firnis beschichtet.

 

 

Kontakt:    

Stadt Müncheberg

Fachbereich Bauwesen

Herr Pirch

033432/ 81145     

Rathausstraße 1

15374 Müncheberg

www.stadt-muencheberg.de

 

Stadtmauer_Abschnitt 30alt   Stadtmauer_Abschnitt 30neu
     
Stadtmauer_Abschnitt 21alt   Stadtmauer_Abschnitt 21neu

Kontakt

LAG Märkische Seen e.V.
Regionalmanagement/ Geschäftsstelle
Mahlsdorfer Str. 61 b
15366 Hoppegarten

 

Telefon (030) 9799259-14
Telefax (030) 9799259-11
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