BUND: Fördersystem strukturschwache Regionen
Die Bundesregierung hat im April 2025 den Bericht zur Weiterentwicklung des »Gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen« (GFS) als Unterrichtung (Drucksache 21/28) vorgelegt. Das dargestellte Fördersystem enthält eine Vielzahl von Programmen aus den Bereichen Unternehmensförderung, Klimaschutz, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, Digitalisierung, Forschung und Innovation, Fachkräftesicherung sowie Stärkung der Demokratie, der Teilhabe und des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Im Zentrum stehen Themen wie Transparenz, Wirksamkeitsprüfung und Weiterentwicklung der GFS-Architektur. Der Bericht geht ebenso darauf ein, welche Fördermittel im Jahr 2022 pro Kopf in die jeweiligen Kreise und kreisfreien Städte geflossen sind. Es zeigt sich, dass die Pro-Kopf-Ausgaben in Ostdeutschland auch im Jahr 2022 deutlich höher als in Westdeutschland liegen. Mehr als die Hälfte der berücksichtigten GFS-Fördermittel sei nach Ostdeutschland geflossen (insgesamt 52,8 Prozent bei einem Bevölkerungsanteil von 19,4 Prozent).

