Baukulturwettbewerb 2025: LEADER-Projekt von Friedericke Fuchs in Eberswalde ausgezeichnet
Fast haben wir diese Meldung übersehen: Mit einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin wurde im November die Ausgabe 2025 des Wettbewerbes „Baukultur in den Biosphärenreservaten Brandenburgs“ zu Ende gegangen. Der Wettbewerb fand zum zweiten Mal im Rahmen der Vergabe des Nachhaltigkeitspreises des Landes Brandenburg 2025 unter dem Motto „Regionales Bauen für unsere Zukunft“ statt. Alle drei Biosphärenreservate – Flusslandschaft Elbe - Schorfheide Chorin - Spreewald – beteiligen sich daran. Der Staatssekretär im Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) Dr. Stephan Nickisch und die Staatssekretärin im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) Dr. Ina Bartmann überreichten die Preise an die Gewinner des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin im Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde.
Hier wurden neun Preisträger ausgezeichnet, 28 Teilnehmer hatten sich an dem Wettbewerb in diesem Biosphärenreservat beteiligt. In allen drei beteiligten Biosphärenreservaten (Schorfheide-Chorin, Flusslandschaft Elbe Brandenburg und Spreewald) gingen über 70 Bewerbungen ein. Unter dem Motto „Regionales Bauen für die Zukunft“ werden mit dem Wettbewerb Bauprojekte prämiert und der Öffentlichkeit präsentiert, die sowohl Nachhaltigkeit als auch die Verbindung von regionaler Bautradition und modernem Bauen umgesetzt haben.
Der Wettbewerb, der vom Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung getragen wird, lief im Zeitraum vom 1. März bis 31. Juli 2025. Drei unabhängige Fachjurys – unter anderem bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Architektur, Handwerk, Denkmalpflege und den Biosphärenreservatsverwaltungen – bewerteten die eingereichten Beiträge und legte die Auszeichnungen fest. Die Jurys zeigten sich begeistert von der Vielfalt und dem hohen Niveau der Arbeiten
Regionale Preisträger in fünf Kategorien
Im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ging ein erster Preis in der Rubrik „Ortsbild“ an den Architekten Ferdinand von Hohenzollern aus Fergitz (Uckermark) für die ortsbildtypische Sanierung eines alten Gutshauses im uckermärkischen Friedenfelde. Den ersten Preis in der Kategorie „Freiraum“ erzielt das Angermünder „Krassuski-Projektmanagement“ mit dem Architekten Martin Krassuski für architektonische Gestaltungslösungen auf dem Gelände der Burgruine Greiffenberg. In der Kategorie „Neubau“ errang das Friederike Fuchs aus Müncheberg für ihr „Strohhaus Dahmsdorf“ den ersten Platz. In der Kategorie „Ideen“ ging der erste Platz erneut an das Krassuski-Projektmanagement, diesmal für das Sanierungsprojekt „Kirche Crussow“. Und in der Kategorie „Bestand“ entschied sich die Jury für Dr. Michael und Christina Niedermeier aus Oderberg mit ihrem Projekt „Das Marowski-Haus“ als erste Preisträger.
Es freut uns in besonderem Maße, dass Friederike Fuchs mit ihrem Strohballenhaus diesen Preis entgegennehmen durfte (auch wenn das Strohballenhaus bei uns im Naturpark Märkische Schweiz steht). Wir gratulieren sehr herzlich und freuen uns, wenn unsere LEADER-Vorhaben so langfristig Wirkung ausstrahlen.

