Audiowalk: Zwischenhalt Zwangsarbeit – Geschichten, Tatorte und Schicksale in Trebnitz | Müncheberg OT Trebnitz
Am Bahnhof Trebnitz wurde am 3. Juli ein dauerhaftes Gedenkzeichen zur Erinnerung an die Opfer von NS-Zwangsarbeit und Lagerhaft eingeweiht.
Das Gedenkzeichen ist im Rahmen des Projekts "Zwischenhalt Zwangsarbeit" entstanden. Vorausgegangen sind deutsch-polnische Bildungsprojekte, Gesprächsabende und Gedenkspaziergänge. Ein toller Film (Johanna Ickert) und ein sehr schöner Audioguide (Stephan Felsberg) sind dabei entstanden.
Nach dem Film gab es noch eine inspirierende Diskussion und dann die Möglichkeit zum Gespräch am schönen Buffet. Viele haben das genutzt, auch die Ehrengäste, der Nachkomme der Zwangsarbeiter Morawiak und Zadurska, der zusammen mit seiner Frau extra aus Danzig angereist und sehr glücklich war. Auch die Botschaftsvertreter Polens und Tschechiens, der stellv. Landrat Friedemann Hanke sowie der Bürgermeister von Müncheberg blieben länger und diskutierten angeregt mit der eingeladenen Wissenschaftlerin Dr. Andrea Rudorff, den Gastgebern und weiteren Gästen. Es war eine gute Stimmung und wichtige Werbung für die Region.
Quelle: Darius Müller/ Schloss Trebnitz
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