Naturschutzfonds fördert Zahlreiche Einzelmaßnahmen an Gewässern 2. Ordnung im Landkreis Oder-Spree

23.​03.​2026

Seit Jahrzehnten geht das Grundwasser auf der Lebuser Platte und in der Müggelspreeniederung zurück. Gründe dafür sind die klimatischen Bedingungen, aber auch die generelle Entwässerung der Landschaft. Hier setzt der Wasser- und Landschaftspflegeverband (WLV) "Untere Spree” an und realisiert im Rahmen seiner Gewässerunterhaltung mit unserer Förderung zahlreiche Maßnahmen zur Gewässerentwicklung und zum Wasserrückhalt: Marode Stauanlagen werden Instand gesetzt, Uferbefestigungen teilweise entfernt, Stützschwellen eingebaut, Totholz und andere Strukturelemente eingebracht, Sand- und Geschiebefänge eingerichtet und betrieben. 

 

„Wir könnten noch weitere Maßnahmen aufzählen“, bekräftigt Daniel Lemm, Geschäftsführer des Wasser- und Landschaftspflegeverbands, der mit den ersten Gewässerbauarbeiten bereits im vergangenen Herbst begonnen hatte. Der WLV „Untere Spree“ setzt sich seit seiner Gründung für mehr Wasserrückhalt in der Landschaft und für gesunde Gewässer ein.

„Gut, dass wir nun zeitnah und effektiv handeln können. Fast 30 einzelne Maßnahmen sind geplant und werden bis Oktober 2026 umgesetzt“, sagt Daniel Lemm.

 

Die Stiftung NaturSchutzFonds fördert das Vorhaben mit 150.000 Euro. Die Mittel stammen aus Ersatzzahlungen, die nun für die zahlreichen Naturschutzmaßnahmen vor Ort eingesetzt werden.

„Der Wasser- und Landschaftspflegeverband Untere Spree ist seit Langem ein wichtiger Partner für Naturschutzprojekte in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Sehr gern unterstützen wir deshalb die Initiative des Verbandes, im Rahmen der Gewässerunterhaltung mit geringem bürokratischem Aufwand spürbare Verbesserungen an den Gewässern und beim nachhaltigen Wasserrückhalt zu erreichen“, so Dr. Holger Rößling, Geschäftsführer des NaturSchutzFonds.

 

Quelle: Stiftung Naturschutzfonds