Politik für ländliche Räume in der kommenden Legislaturperiode

24.​01.​2025
Vorschaubild zur Meldung: Politik für ländliche Räume in der kommenden Legislaturperiode

Der Sachverständigenrat Ländliche Entwicklung (SRLE) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat kurz vor der Bundestagswahl eine Stellungnahme zur Weiterentwicklung der Politik für ländliche Räume in der 21. Legislaturperiode vorgelegt. 

 

Die Mitglieder des SRLE erwarten, dass in der anstehenden Legislaturperiode die Herausforderungen durch gesellschaftliche, ökonomische, ökologische und weltpolitische Veränderungsprozesse nicht abnehmen werden, der Druck auf die Politik, zu handeln, stärker wird und die Auswirkungen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen deutlicher zu spüren sein werden. Aus Sicht des SRLE werden vor allem der Klimawandel und das Artensterben, der demografische Wandel, insbesondere die demografische Alterung, die Transformation des Energiesystems und die digitale Transformation sowie der gesellschaftliche Wandel in Verbindung mit einer zunehmenden Demokratie- und Systemskepsis die politische und gesellschaftliche Debatte bestimmen.


Der SRLE sieht damit Gefahren und Chancen für die ländlichen Räume verbunden, die bei politischen Entscheidungen beachtet und sorgfältig abgewogen werden müssen; und das bei deutlich sinkenden finanziellen und personellen Ressourcen. 

 

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Bild zur Meldung: Mitglieder des Sachverständigenrats Ländliche Entwicklung übergeben Stellungnahme an BMEL (v.l.n.r.: Grit Körmer, Dr. Hartmut Berndt, Dr. Klaus Heider, Prof. Claudia Neu, Prof. Peter Dehne, Karin Harms, Petra Bentkämper, Timm Fuchs)